Gewichtsreduktion mit Kinesiologie

 

Der kinesiologische Weg führt nicht über "nur das darfst du essen und schon wirst du dünner", sondern fördert die Eigenkraft des Körpers durch Stärkung der Energie zur Selbsthilfe.

Man sollte sich aber nicht Wunder von einem Tag auf den anderen erwarten. Übergewicht, das im Laufe der Jahre angegessen wurde, kann nicht von heute auf morgen verschwinden.

Genauso wie ein gestörter Energiehaushalt nicht über Nacht repariert werden kann. Genauso wie man von Diäten auch nicht über Nacht "Wunder" erlebt.

Dazu braucht man schon einige Geduld und auch geduldiges Üben sowie den Willen, sich an die Ernährungsregeln der Kinesiologie zu halten.

Daher ist es auch sinnlos, nach einer "Wunderdiät", die es nie geben kann, zu suchen. Es geht vielmehr darum, die Voraussetzungen für ein gezieltes und vor allem dauerhaftes Abnehmen zu schaffen. Diät ist etwas für Kranke und gehört in die Hände eines Arztes, der sie verordnen muss. Gesunde Menschen brauchen keine spezielle Diät.

Sie brauchen aber einige Bausteine eines Gesundheits-Mosaiks unbedingt. Das sind Kohlenhydrate, Eiweißstoffe, Fette, Ballaststoffe, Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe. Fehlt einer dieser Bausteine, die jeder für sich für die richtige Komposition der Gesamtenergie sorgen, kann der Körper seine Funktionen nicht mehr optimal erfüllen. Eine der möglichen Folgen: Es werden Fettpolster angelegt, das Zu viel in Körperumfang – und damit eine Gesundheitsbeeinträchtigung – umgelegt.

Durch Drücken und leichtes Massieren von Akupunkturpunkten können die Voraussetzungen für eine natürliche Regulation des Körpergewichts geschaffen werden.

Das sind beispielsweise folgende Punkte:

KG17. Er liegt zwischen den Brustwarzen genau in der Mitte des Brustbeines und wird in der chinesischen Medizin "Meisterpunkt der Atmung" genannt.

KG12. Dieser Punkt lässt sich leicht finden, indem man sich vom Brustbein bis zum Nabel eine durchgehende Linie vorstellt und dann im Geist die Strecke zwischen Nabel und unterem Ende des Brustbeines halbiert. Dieser Punkt liegt also genau in der Mitte und wird "Mittlerer Kanal" genannt. Er ist für die Verdauung von entscheidender Bedeutung und dessen Massage reduziert das Hungergefühl. Der Grund dafür: Eine Stärkung der Verdauungsfunktion sorgt dafür, dass besser verdaut wird. Also für den Körper wichtige Substanzen besser verarbeitet und umgebaut werden. Damit lässt das Hungergefühl automatisch nach, weil das, was angeboten wurde, auch bestens aufgearbeitet wurde und keine Defizite entstehen, die uns wieder hungrig werden lassen.

Di4. Dieser Punkt befindet sich auf dem Handrücken zwischen dem ersten und zweiten Mittelhandknochen. Pressen Sie diese beiden Finger fest aneinander, tritt ein Muskelwulst hervor. Mit einem Druck auf den höchsten Punkt des Muskelwulstes stimulieren Sie genau diesen Punkt, der "Dickdarm" heißt und daher Di4 abgekürzt wird.

Darüber hinaus können Sie auch noch Übungen zur Gewichtsreduktion machen, die von chinesischen Medizinern besonders empfohlen werden:

Stellen Sie sich aufrecht an eine Wand, sodass Sie mit Fersen, Gesäß, der oberen Rückenpartie und dem Kopf die Wand berühren.

Atmen Sie durch die Nase ein, strecken Sie sich währenddessen und ziehen Sie den Bauch möglichst stark ein, damit sich der Brustkorb weit herauswölben kann. Dabei lassen Sie die Arme herunterhängen. Durch das tiefe Einatmen spüren Sie, wie Ihre Schultern breit werden und gegen die Wand drücken.

Atmen Sie nun möglichst schnell durch den Mund aus. Drücken Sie den Bauch heraus und blasen Sie die Luft kräftig aus den Lungen. Während des Ausatmens strafft sich der ganze Körper.

Sie sollten das sieben- bis zwölfmal hintereinander machen. Tun Sie das wirklich konsequent, werden Sie nach einiger Zeit befriedigt feststellen, dass die gesamte Bauchmuskulatur straffer und kräftiger wird und an Spannkraft zunimmt. Das ist ein Zeichen dafür, dass überflüssiges Fett und Gewebe abgebaut wurde.

Diese Übung zur Gewichtsreduktion hat aber noch einen zweiten Teil, auf den Sie keineswegs verzichten und den Sie im Anschluss an die eben geschilderte erste Übung ausführen sollten.

Treten Sie von der Wand weg und heben Sie die Fersen möglichst hoch, sodass Sie auf die Zehen und Zehenballen zu stehen kommen. Halten Sie den Rücken gerade und beugen Sie leicht die Knie – so, als wollten Sie eben Anstalten treffen, sich auf einen Stuhl zu setzen. Die Arme halten Sie in einem Winkel von 45 Grad vom Körper abgestreckt. In dieser Haltung sollten Sie bis zu 20 Sekunden (mehr schadet aber auch nicht) verweilen und dabei gleichmäßig atmen.

Mit Teil zwei der Anti-Übergewichts-Übung kräftigen Sie gleichzeitig die Oberschenkel, Waden und Knöchel. Sie verstärkt aber auch die Bauchmuskulatur, verbessert die Durchblutung der Beine und des Rumpfes und kräftigt überdies noch den Rücken. Stimuliert werden durch diese Übung außerdem gleich drei Meridiane, nämlich der Blasen-, Gallenblasen- und Magenmeridian.

Da diese Meridiane an den Beinen entlang verlaufen, senkt diese Übung den Blutdruck und verringert Wasseransammlungen im Körper.

Machen Sie immer beide Teile der Übung, denn sie ergänzen einander und tragen wesentlich zur Harmonisierung bei.

 

Dran bleiben und wenn es nicht sofort klappt, nicht aufgeben! Oder vereinbarten sie einen Termin bei mir!

Herzlichst Ihre Isabella Coduti