Wenn Worte verletzen

Kennst Du das? Sich gekränkt  und verletzt fühlen wegen eines gesagten "bösen" Wortes oder einer unpassenden Tat?

Kennt wohl jeder. 

 

Was geht denn bei uns so ab?

Dies geschieht oft in Form von Kritik , Beschuldigungen, Demütigungen, abschätzende böse Blicke oder beleidigende Bemerkungen. Diese Kränkungen können wir als Schmerz empfinden, einen Angriff auf unser Selbstwertgefühl. Wir fühlen uns hintergangen und bedroht. Wie man das spürt? Körperlich spüren wir vielleicht einen Kloss im Hals, einen Stich ins Herz, einen Krampf im Magen.  Wenn wir uns häufig gekränkt fühlen, kann das zu psychosomatischen Beschwerden führen, und das betrifft nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder!

 

Hast Du dich schon mal gefragt, warum das so ist?

Eigentlich ist das so, dass wenn uns jemand etwas kränkendes sagt oder tut, bewerten wir selber die Worte als kränkend oder abwertend. Ja genau, das heisst, dass wir uns selber die Kränkung zufügen. Die Frage ist dann, warum empfinden wir es als verletzend? Weil unsere Verletzbarkeit auch von unserem Selbstwert abhängt. Wir nehmen die Worte persönlich und fühlen uns angefriffen. Es gibt Menschen die sogar uns bewusst kränken wollen/müssen/können ... bei denen ist  Neid, Rache, Wut oder ein geringes Selbstwertgefühl versteckt.

 

Jeder geht anders rum mit einer Kränkung und nur den wenigsten gelingt es dem anderen zu verzeihen, loszulassen und zu vergessen.

Folgende 3 Reaktionen werden von Menschen gerne gewählt:

  1. Sie treten zurück,  sind beleidigt und brechen den persönlichen Kontakt ab
  2. Sie rächen sich und sind bereit für den Angriff, so nach dem Motto "Rache ist süss". Sie werden den Angreifer verletzen, es ihm heimzahlen und fordern dann noch Genugtuung und Reue. Was zur Folge hat, dass es nur noch mehr eskaliert und der Konflikt kein Ende hat.
  3. Man reagiert mit Selbstmitleid und fällt so in die Opferrolle.  Es kann weder vergessen noch verziehen werden. Die Folge: die ständige Erinnerung an dieser Kränkung vergiftet unsere Gefühle. Ein Teufelskreis der uns seelischen und körperlichen Schmerz zufügen lässt.

Doch das Beste für unser emotionales und körperliches Befinden, ist zu lernen mit der Kränkung umzugehen. Verzeihen und uns auszusöhnen. Ein nicht so einfacher Prozess, ich weiss. Es braucht viel Stärke und erfordert Zeit um das zu lernen.

 

Ich habe nachfolgend mal einige Tipps aufgelistet:

  1. Frag deinen  Gegenüber, was er mit diesen Worten gemeint hat.
  2. Teile deinem Gegenüber mit, wie seine Worte oder Taten bei dir angekommen sind. Sag wie du dich fühlst.
  3. Überlege dir, welche Gründe hinter dem Verhalten des Menschen, der dich gekränkt hat, stehen könnte. Zum Beispiel: ist der andere unglücklich, neidisch, unzufrieden etc.? Was er sagt oder tut kann nämlich Ausdruck seiner persönlichen Probleme sein!hat
  4. Könnte es aber sein, dass der andere einen Trigger Punkt (einen schwachen Punkt) bei dir getroffen hat und er dich gar nicht verletzen wollte?
  5. Prüfe genau welche Bedeutung dieses Ereignis für dein Leben hat. Ist es soooo wichtig dass es sich lohnt darüber lange Zeit gekränkt zu sein?

ZUM SCHLUSS DAS WICHTIGSTE: Erinnere dich, dass kein Mensch das Recht hat dich abzuwerten! Stärke dein Selbstwertgefühl, denn je stärker dein Selbstwertgefühl, desto seltener fühlst du dich verletzt und angegriffen. Ich als Kinesiologin kann dich dabei bestens unterstützen!

 

Du bist ein wundervoller Mensche und hast es verdient glücklich und gesund zu sein!

 

 

Herzlichst Isabella Coduti