Sich abgrenzen lernen

Es kommt nicht selten vor, dass das Hauptthema einer Sitzung "SICH ABGRENZEN KÖNNEN" ist.

Doch was heisst das eigentlich SICH ABGRENZEN"?

Wenn von Abgrenzung die Rede ist, denken die meisten erst einmal daran, sich gegen andere abzugrenzen. Doch das ist gar nicht möglich, wenn man die eigenen Grenzen nicht kennt oder sie nicht akzeptiert. Der erste Schritt zur Abgrenzung liegt also darin, die Grundlage dessen zu erkennen und anzuerkennen, was überhaupt abgegrenzt werden muss.

Niemand ist für alles und für jeden verantwortlich, auch DU nicht!

 

Ich kann Dir sagen, Du musst deine Kräfte gezielt und gekonnt einsetzen, denn auch dein Energiehaushalt ist nur begrenzt. Du bist der Experte für dein Leben. Niemand weiß besser als du, was du leistest, wie du am besten arbeiten kannst, wo deine Probleme anfangen und aufhören und wo etwas nicht dein Problem, sondern das eines anderen ist.

Deine Grenzen zu verteidigen hat sehr viel mit Wertschätzung für die eigene Person und mit Selbstliebe zu tun (Liebst Du Dich?). Auf lange Sicht kann man nur für andere da sein, wenn man selbst gut für sich sorgt. 

 

Jedoch genauso wichtig wie es ist, dass Deine Grenzen akzeptiert werden, genauso wichtig ist es, dass Du auch vor der Grenze  anderer halt machst. Frage dich also beim nächsten Mal, wenn du spontan jemandem helfen möchtest: Warum möchtest du das tun? Geht es dir dabei wirklich um den anderen? Was ist dein Anteil am Problem? Was ist dein Verantwortungsbereich? Das ist der Teil des Problems, den du lösen kannst. Welchen Anteil hat dein Gegenüber? Was fällt in seinen bzw. ihren Verantwortungsbereich? Will bzw. musst du wirklich deine Hilfe und Unterstützung jedes Mal anbieten?

 

 

Falls Dir das nicht gelingt, melde Dich bei mir.

Bis dahin bleib gesund und im Gleichgewicht!

Herzlichst Isabella Coduti

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