Reue und Scham

Reue ist das Gefühl – in besonderen Fällen ein Affekt – der Unzufriedenheit, der Abscheu, des Schmerzens und Bedauerns über das eigene fehlerhafte Tun und Lassen, verbunden mit dem Bewusstsein (oder der Empfindung) von dessen Unwert und Unrecht sowie mit dem Willensvorsatz zur eventuellen Genugtuung und Besserung.

Reue ist hier auch das nachhaltige Bedauern einer eigenen Schuld wegen einer Tat oder Unterlassung, die ihr Urheber im Nachhinein als verwerflich beurteilt und sich selber vorwirft. Etwas zu bereuen ist nicht damit zu verwechseln, dass man sich wegen einer Handlung schämt.

Die erste Reaktion auf dieses Gefühl ist in der Regel ein Rückzug aus dem Kontakt mit anderen. Wenn man sich auf Grund von Schuldgefühlen zurückzieht, verliert man den Kontakt zu anderen. 

Ich bin mir sicher, dass jeder von uns dieses Gefühl kennt. Manche reden darüber mit Humor - andere mit Scham… Was denkst Du? Was ist besser? Humor oder Scham? Ich sage Dir: BEIDES, denn beide bezeichnen eine „Folge“ der Reue. Jedoch kann Scham ein enormer Druck bilden und kann zu einer Belastung werden. Viele bereuen zwar etwas getan, gedacht oder gesagt zu haben und „lernen“ etwas aus dieser „Lebenslektion“ und andere isolieren sich und grenzen sich von der Umwelt ab. Und genau da beginnt meine Arbeit als Therapeutin. Ich zeige Dir den Weg, wie Du wieder von diesem Gefühl der Unzufriedenheit, zurück in die Zufriedenheit findest.

Herzlichst Deine Isabella Coduti